Die Firma H. Bergmann steht seit ihrer Gründung 1873 im Familienbesitz. Die Geschäftsführung obliegt auch heute noch einem direkten Nachkommen der Gründerfamilie.

Heute zählt man mit dem Firmensitz in Wien und Schwechat und der Tochtergesellschaft Metalltechnika in Ungarn zu den führenden Händlern von Metallhalbzeugen, Maschinen und Bedachungsartikeln.

Der Geschäftsbereich Industrievertretungen ergänzt das Sortiment und garantiert ein erfolgreiches Wachstum des Unternehmens.

Konsequente Weiterentwicklung der Produktpalette unter Berücksichtigung von hohen Qualitätsstandards und der Ausbau der Service- und Beratungskomponente sind die tragende Unternehmensphilosophie.


CHRONIK
Wilhelm Bergmann, der aus Lüdenscheid in Westfalen stammte, gründete 1873 in Wien in der Bösendorferstraße ein Geschäft für den Handel mit Metallen. Dieses Geschäft spezialisierte sich vor allem auf Zinn.
1877 trat Albert Bergmann in die Firma ein und das Sortiment wurde auf Bergwerks- und Hüttenprodukte, Rohmetalle und englischen Gussstahl erweitert.
1886 wurde bereits der erste Telefonanschluß errichtet.
Ein Jahr danach trat Theodor Bergmann, der 3. Bruder, in das immer weiter expandierende Unternehmen ein. Damit begann ein unglaublicher Aufschwung.
Alle Teile der Monarchie wurden beliefert und Zweigniederlassungen in Lüdenscheid, Brüssel, Budapest, Triest, Madrid, Rotterdam, Amsterdam und sogar in Petersburg errichtet. Die Firma wurde in ihrer Branche zu einem der führenden Unternehmen und zum größten Zinnhändler des Kontinents.
1891 wurde mit der Produktion von Zinnoxyd begonnen und die Firma beteiligte sich an Zinnminen.
1898 wurde das „Zinnoxyd Comptoir“ gegründet, das auch eine Produktionsstätte in New York hatte und bis zum 1. Weltkrieg bestand.
Das ständig wachsende Unternehmen wurde in die Wiedner Hauptstraße 46 verlegt, wo die Brüder ein Wohn- und Geschäftshaus errichteten.
Nach dem Tode des Gründers trat sein Sohn Hans Bergmann in die Firma ein und dieser wurde 1921 deren Geschäftsführer. Der erste Weltkrieg brachte dem Unternehmen große Probleme durch den verkleinerten Inlandsmarkt und den Verlust von Ware auf See.
1921 starb der letzte der Brüder, Herr Komm.-Rat Albert Bergmann und der Prokurist Herr Hugo Hoffmann wurde zweiter Geschäftsführer.
1934 wurden der Enkel Albert Bergmanns, Herr Dr. Herbert Giesecke gleichzeitig mit Herrn Franz Freytag zu Geschäftsführern des Unternehmens bestellt.
Ab 1949 trat Albert Gridl, ein Enkel Albert Bergmanns, in die Firma ein und dieser war von 1958 bis zu seinem Tod 2002 Geschäftsführer des Unternehmens.
1983 trat sein Sohn Mag. Harald Gridl in der 4. Generation in die Geschäftsführung ein und gründete 1992 die H.Bergmann Handels- gesellschaft m.b.H als Tochtergesellschaft der KG. Ab diesem Zeitpunkt wurden auch die Unternehmensaktivitäten auf die Nachbarländer wieder ausgedehnt und er leitet die Unternehmensgruppe in Österreich und Ungarn. Es wurde der Verkauf von Spenglerartikel, Werkzeuge und Maschinen und der Bereich Industrievertretungen zwischen den beiden Unternehmen aufgeteilt.
1989 wurde dem Unternehmen als Zeichen für herausragende Leistungen für die österreichische Wirtschaft das österreichische Staatswappen verliehen.
Im Frühjahr 1998 wurde der Firmenstandort nach Kledering verlegt und auf
7000 m² entstand ein zeitgemäßer Betrieb mit 2000 m² Lagerfläche, der den neuen Anforderungen eines Handelsbetriebes gerecht wird.